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Was ist Demenz?

Demenz ist der fortschreitende Verlust kognitiver Funktionen wie Gedächtnis, Sprache, Orientierung, Aufmerksamkeit und Urteilsvermögen.


Auch Persönlichkeitsveränderungen und ein Rückgang der Alltagsfähigkeiten gehören zum Krankheitsbild. Diese Symptome verschlimmern sich mit der Zeit. Es betrifft hauptsächlich ältere Menschen, aber nicht alle bekommen es mit zunehmendem Alter.

 

Demenz ist keine eigenständige Krankheit, sondern ein Begriff für mehrere Krankheiten, die durch verschiedene Grunderkrankungen ausgelöst werden. Je nach Ursache spricht man von unterschiedlichen Demenzformen.

 

Alle diese Grunderkrankungen zerstören im Laufe der Zeit die Nervenzellen und schädigen das Gehirn, was typischerweise zu einer Verschlechterung der kognitiven Funktionen (d. h. der Fähigkeit, Gedanken zu verarbeiten) führt. Obwohl das Bewusstsein nicht beeinträchtigt ist, wird die Verschlechterung der Hirnleistung häufig von Veränderungen in Stimmung, emotionaler Kontrolle, Verhalten oder Motivation begleitet. Die Symptome verstärken sich mit der Zeit. Irgendwann werden die Menschen mit Demenz andere benötigen, die bei den täglichen Aktivitäten helfen.

 

Demenz betrifft über 55 Millionen Menschen weltweit und verändert nicht nur das Leben der Betroffenen, sondern auch das ihrer Angehörigen.

 

Demenz hat physische, psychische, soziale und wirtschaftliche Auswirkungen – nicht nur für Menschen mit Demenz, sondern auch für ihre Betreuer, Familien und die Gesellschaft insgesamt. Oft mangelt es an Bewusstsein und Verständnis für Demenz, was zu Stigmatisierung und Hindernissen bei Diagnose und Versorgung führt.

Kontakt aufnehmen

Alzheimer-Gesellschaft Ratzeburg
im Herzogtum Lauenburg e.V.

 

Vorsitzende: Dörte Siemers

 

Wasserkrüger Weg 7 (DRK-Praxisklinik)
23879 Mölln

 

tel (0177) 699 2092

 

web www.alzheimer-gesellschaft-ratzeburg.de

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