"Wenn sich Rente nicht mehr anfühlt wie Urlaub"
Vom ehrenamtlichen Engagement im Seniorenalter

Die Motivationen sind unterschiedlich, am Ende steht jedoch das gleiche: Männer und Frauen, die nicht mehr aktiv im Berufsleben stehen, arbeiten ein paar Stunden wöchentlich in einem Ehrenamt - aus Nächstenliebe, Verantwortungsbewusstsein und dem Gefühl, gebraucht zu werden.

So auch in der Alzheimer-Gesellschaft-Ratzeburg im Herzogtum Lauenburg eV. Der Verein unterstützt demenzkranke Betroffene und ihre Angehörigen durch Aufklärung und Beratung in ihrem Alltag und bietet konkrete Hilfen an. Dies geschieht zum einen natürlich durch sozialkompetente Fachkräfte und zum anderen aber auch durch ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen. Diese werden auf ihre Aufgabe vorbereitet.
In Standardschulungen der Deutschen Alzheimer Gesellschaft werden die Besonderheiten im Umgang mit demenzkranken Menschen gelehrt. In der Gruppe der insgesamt 40 Ehrenamtlichen entsteht sehr schnell Sicherheit. Denn letzten Endes geht es um Dinge, die nahezu jeder kann: leichte Sportarten, spazierengehen, tanzen, kochen, backen, singen und spielen. "Alles Freizeitbeschäftigungen in Gemeinschaft, in der einige mehr Hilfe und Augenmerk benötigen als andere", fasst eine Helferin zusammen. "Ich mache das für mich und die Allgemeinheit".
Denn auch darüber sind sich die Ehrenamtlichen einig: Der eigene Haushalt, der Garten, die Kinder oder Enkel sind nicht immer sinnfüllend. "Als sich die Rente nicht mehr angefühlt hat wie Urlaub, war der Wunsch da, etwas weiterzugeben - von dem aber auch ich ein wenig profitiere" ergänzt ein Helfer.

Bei Interesse an der Tätigkeit - auch gerne im Rahmen eines Schnupperkurses - freuen sich über jeden Anruf:

Barbara Kollenbrandt Telefon :04544 - 1377
oder per Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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